Grüne Währing

Währing Storys

Gute Nachrichten & Geschichten aus dem grünen Währing

Neue Ausstellung im Amtshaus: „Vierzehn Leben“

Ein Stück Währinger Geschichte – vierzehn Frauen und der Nationalsozialismus

Da ist die bekannte Journalistin und Schriftstellerin, als Jüdin deportiert und heute fast vergessen. Die Kommunistin, die in Spanien gegen den Faschismus kämpft und deren Spuren sich in Paris verlieren. Die angesehene Gersthofer Parfumhändlerin, deren Kundschaft plötzlich ausbleibt. Sozialdemokratinnen, widerständig bis zur Verhaftung, eine ungehorsame Nonne – und ein Dienstmädchen, das einen Brief an den falschen Mann schreibt. 

Diese Frauen hatten ganz unterschiedliche Leben, ihnen allen gemeinsam ist Währing: Jede von ihnen hatte einmal ein Zuhause hier im Bezirk. Die Ausstellung zeichnet diese vierzehn Leben nach – und sie zeigt, wo sie sich abgespielt haben: Wie sieht das Haus heute aus, aus dem die Gestapo Cäcilie Lueger abholte? Durch welche Fenster beobachtete Ruth Maier die „Novemberpogrome“? Und hinter welcher Fassade trafen sich Widerstandskämpfer*innen unter Lebensgefahr?

Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am 5. März von Bezirksvorsteherin Silvia Nossek eröffnet und kann anschließend bis in den Herbst kostenlos besucht werden.

Wo? Foyer im Amtshaus, Martinstraße 100, 1180 Wien (barrierefrei zugänglich)

Wann? 6. März bis 30. September, Montag bis Freitag 7.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 17.30 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 5. März, 18 bis 20 Uhr

Bild: (c) Eleonore Kronsteiner