Schattige Bäume, grüne Sträucher und gemütliche Holzdecks: Anstelle einer trostlosen Betonwüste wird aus der Klostergasse entlang des Ebner-Eschenbach-Parks ein begrünter Freiraum für die drei hier angesiedelten Schulen. Platz dafür gibt es genug, denn schon seit langem ist dieser Bereich zwischen den Schulen autofrei.
Umbau im Zuge der Schulsanierung
Derzeit wird das Bundesgymnasium 18 von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) saniert – die Schulgemeinschaft ist so lange an den neuen Schulstandort Gersthof im ehemaligen Orthopädischen Krankenhaus umgezogen. Im Zuge dieser Arbeiten wird nun auch dafür gesorgt, dass allen Jugendlichen rund um den Park, insbesondere den Schüler*innen des Gymnasiums, der Mittelschule Schopenhauerstraße und des benachbarten Polytechnikums mehr nutzbarer Platz zur Verfügung steht.
Freiraum für Kinder, Hitzeschutz fürs Grätzl
Die alte, eng eingemauerte Kastanie bekommt mit einer großzügigen Baumscheibe Platz zum Atmen, fünf neue Bäume sowie zahlreiche Sträucher ziehen bald hier ein, die bestehenden Grünbeete werden vergrößert und aufgewertet. Deren Einfassungen erhalten hölzerne Sitzflächen, und ein gemütliches Holzdeck ermöglicht den Jugendlichen altersgerechtes „Chillen“. Aus dem ehemaligen Eingang zum Tröpferlbad wird ein ebenfalls begrünter kleiner Schulhof.
Bezirksvorsteherin Nossek freut sich, dass mit dem Freiraum Klostergasse zwei wichtige Ziele für Währing umgesetzt werden: „Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume in der Stadt, wo sie sich sicher bewegen und Zeit miteinander verbringen können. Gleichzeitig verbessert jeder Baum, jede Grünfläche das Mikroklima – und so schaffen wir mit dem Freiraum Klostergasse gemeinsam auch Hitzeschutz fürs Grätzl“. Die Gestaltung des Freiraums vor der Schule wurde in Abstimmung von BIG und dem Bezirk Währing geplant, die Finanzierung des Projekts im Rahmen der Schulsanierung trägt die BIG.
Sicherheit durch Entschleunigung
Die Wegführung durch den Bereich ist so gestaltet, dass sie den hier durchführenden Radverkehr entschleunigt; direkt davor, an der Kreuzung Klostergasse – Staudgasse, entschleunigt eine Fahrbahnanhebung den Autoverkehr. Und es werden ausreichend Rad- und Rollerabstellanlagen aufgestellt, so dass die Kinder und Jugendlichen ihre Fahrzeuge sicher abstellen können.

Bilder (c) YFArchitekten

