In diesem Schuljahr wurden über Währinger Kinderparlament und Währinger Jugendparlament insgesamt 89 Anträge eingebracht. Fast zwei Drittel davon können verwirklicht werden.
Die Kinder- und Jugendparlamente haben wieder getagt – und sie zeigen: Die jungen Währinger*innen sind vielseitig interessiert! Sie wünschen sich Graffiti-Workshops, Schachspielplätze und Verbesserungen für die Parks, möchten mehr Begrünung im Bezirk und auch gleich selbst lernen, wie man Bäume pflanzt. Sie machen sich Gedanken um ihre Mitmenschen und für die Währinger Wildtiere hätten sie gerne ein Fledermaushaus und eine Futterstation. Und es soll mehr Events geben im Bezirk und auch ganz besondere Stationen beim Währinger Sommerfest im September.
Beim Währinger Kinderparlament waren in diesem Schuljahr 26 Volkschulklassen beteiligt, beim Jugendparlament haben zwei Schulen sowie der Jugendtreff Währing mit einem offenen Workshop mitgemacht. Insgesamt wurden 89 Anträge eingebracht. Dieses Jahr gibt es dabei eine besonders gute Bilanz: Fast zwei Drittel der Anträge können verwirklicht werden.
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist im Bezirk mittlerweile gut etabliert: „Gemeinsam gestalten wir Währing Jahr für Jahr kinder- und jugendfreundlicher, und es kommen jedes Jahr neue Ideen dazu. Vielen Dank für dieses große Engagement!“
Mitmachen können die 3. Klassen der Volksschulen im Bezirk bzw. alle Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren: Die Anträge werden in Workshops in den Schulen erarbeitet und bei einer Sitzung im Festsaal der Bezirksvorstehung offiziell an die Bezirksvorsteherin übergeben. In den folgenden Wochen prüft sie dann gemeinsam mit den Dienststellen der Stadt alle Anträge auf Umsetzbarkeit
Schließlich erfahren die Kinder bzw. Jugendlichen bei den jeweiligen „Antwortsitzungen“, welche der Anträge klappen oder vielleicht sogar schon umgesetzt sind, welche noch Zeit brauchen oder warum manche Wünsche nicht umsetzbar sind. Dabei lernen sie auch gleich etwas über Stadtplanung, über rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen und über die Zuständigkeiten des Bezirks.
Als Teil der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit werden die beiden Beteiligungsformate vom Wiener Familienbund im Auftrag des Bezirks durchgeführt. Die nächste Runde startet mit dem Schuljahr 2026/27. Dann sind die Kinder und Jugendlichen im Bezirk wieder eingeladen, ihre Ideen und Wünsche für ein kinder- und jugendfreundliches Währing einzubringen.
Foto (c) BV18

